Baskenmützen

Der Name Baskenmütze geht auf die Zeit des Kaisers Napoleon III zurück.
Er sah viele dieser Mützen und nannte sie fälschlicherweise franz. Beret Basque, zu deutsch Baskenmütze. Da es keiner wagte ihm zu widersprechen ist der Name bis heute geblieben.
Ursprünglich war es eine gestrickte Wollmütze der Schäfer in den Pyrenäen.
Später wurde dann die Mütze auch aus Filz gefertigt. Diese Art von Kopfbedeckung gelangte während der französischen Revolution nach Paris und wurde seit dem 19. Jahrhundert auf französischer Seite in Fabriken hergestellt.
Die Baskenmütze wurde als Zeichen der nationalen Identität in ihrer zivielen Version in schwarz oder dunkelblau getragen. Viele Armeen in der ganzen Welt übernahmen die Baskenmütze da sie sehr praktisch war. Sie konnte gefaltet in die Tasche, gerollt oder einfach unter die Schulterklappen gsteckt werden.
Die Baskenmütze wurde so berühmt das sie in den 1940er Jahren in Frankreich zur sogenannten "Franzosenmütze" wurde. Später wurde die Mütze mit dem typischen Stummel in der Mitte als Symbol der Zugehörigkeit von Künstlern,Studenten und Intellektuellen getragen.
Der Trend hat sich bis zur heutigen Zeit fortgesetzt. Nicht nur von Männern sondern inzwischen auch von Frauen, Teens und Kindern werden die Basken Mützen gern getragen.
Mit der Stilikone Marlene Dietrich gelangte dann das schicke Hütchen in die Damenwelt.
Heute werden die Baskenmützen in vielen abgewandelten Formen und Farben hergestellt.
Die Baskenmützen sind ein zeitloser Klassiker und wer sein Outfit durch französisches Flair aufpeppen möchte, für den ist die Baskenmütze genau das Richtige.

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